Löwenzahngelee

Den Löwenzahn findet man im Frühling an wirklich jeder Ecke und schon kleine Kinder kennen ihn. Was jedoch viele Menschen nicht wissen ist, dass der Löwenzahn sehr vielfältig einsetzbar ist; ob in der Küche oder als Heilpflanze… Außerdem kann man alles vom Löwenzahn verwenden, von der Blüte bis zu der Wurzel. Eine wundervolle Pflanze!

Ich habe diesmal etwas Neues ausprobiert; nämlich ein Löwenzahngelee zu machen. In Zeitschriften und im Internet findet man diverse unterschiedliche Rezepte und ich habe es folgendermaßen gemacht (für zwei Gläser á 200 ml):

Nach einem sonnigen Vormittag habe ich beim Spaziergang ca. 50 Löwenzahnblüten gepflückt. Bitte achtet darauf, dass ihr keine Wiese leerpflückt, sondern an verschiedenen Stellen eine Handvoll sammelt. Außerdem solltet ihr nur so viel pflücken, wie ihr benötigt, so dass keine Pflanzen weggeworfen werden müssen. Am Besten geht man in der Mittagssonne pflücken, denn dann hat der Löwenzahn reichlich Energie getankt.

Zuhause habe ich die Blüten sorgfältig abgeputzt, verirrte Ameisen wieder in die Freiheit geschickt;-)  und die Hüllblütenblätter von den Blüten abgezupft. Das benötigt alles etwas Zeit. Ihr könnt auch eine Schere benutzen, vielleicht geht das schneller. Für mich hatte das Zupfen einen meditativen Charakter und hat mir Freude bereitet.

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Anschließend habe ich zwei mittelgroße Äpfel geschält und in grobe Würfel geschnitten, eine halbe Zitrone ausgepresst und zusammen mit den Löwenzahnblüten sowie 400 ml Wasser eine halbe Stunde bei geringer Hitze (nur am Anfang kurz zum Kochen bringen) köcheln lassen.

Danach habe ich alles durch ein Sieb gegossen und den aufgefangenen Saft gewogen, um ihn dann anschließend mit dem Gelierzucker 5 Minuten sprudelnd kochen zu lassen. Ihr könnt ein Geliermittel eurer Wahl benutzen; ich habe 1:1 Zucker benutzt, da ich die Konservierungsmittel der anderen Mischungen nicht mag, Es gibt jedoch auch zuckerfreie Geliermittel im Bioladen.

Zum Schluss habe ich das heiße Gelee in ein Glas gefüllt und erst am nächsten Tag getestet. Ich war wirklich positiv überrascht! Das Gelee schmeckt herrlich fruchtig, am besten mit Brot und Butter. Yummie!!!

Das zweite Glas werde ich meiner Mutter zum Muttertag schenken…:-)

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Neusortierung

Lieben, leben und lachen! Das sind im Grunde genommen die wichtigsten drei Verben, die unseren Alltag begleiten sollten. Das Lieben und Lachen kriege ich hin, denn ich bin letzten Sommer Mutter einer wundervollen Tochter geworden. Erst jetzt weiß ich wirklich, was richtige Liebe ist. Man liebt zwar auch schon, bevor man Kinder hat, aber richtig vergleichen kann man dies jedoch nicht mit der Liebe zum Kind. Es ist, als wenn das Herz plötzlich um einiges gewachsen wäre, aber trotzdem jeden Augenblick platzen könnte – als wenn du auf einmal all deine Lieblingsfarben mit ganz neuen Augen siehst und deine Kunstwerke mit dem letzten und schönsten Klecks zum Strahlen bringst – als wenn der Spiegel in deinem Zimmer dich nun ganz zeigen würde… Puh, wirklich schwierig in Worte zu fassen! Die Mütter unter uns können meinen Enthusiasmus sicherlich verstehen:-)

Das Lachen ist wirklich nicht schwierig; der Alltag ist viel zu bunt geworden, um nicht mindestens einmal am Tag einen richtig schönen, herzlichen Lachanfall zu bekommen- zu dritt! Herrlich!

Und das Leben? Tja, das ist so eine Sache. Zurzeit hinterfrage ich sehr viel im Leben; eigentlich fast alles, was bisher für mich als selbstverständlich galt. Ich weiß gar nicht, wo ich zuerst anfangen soll, was ich zuerst ändern kann. Ich bin zwar nicht unglücklich, aber irgendwie habe ich den Drang mehr aus dem Leben zu machen; es passend zu machen. Mich noch einmal zu verändern. Dem Minimenschen sowie meinem Lieblingsmann und mir losgelöst von den gängigen Gesellschaftserwartungen ein „freies, glückliches, gesundes Wunschdasein“ zu ermöglichen. Anders kann ich es grad nicht ausdrücken… Ich möchte mich und mein Leben neu sortieren…

Einen klitzekleinen Anfang mache ich mit der Neusortierung meines Blogs;-) Neues Outfit, neue Themen! Ich wünsche mir Zeit und Muße meine Gedanken niederschreiben zu können. Manchmal muss etwas Großes klein anfangen, indem man erst einmal seine Gedanken in Worte fasst…

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